Bärner Tanzmusig

Die Emmentaler Tanzmusig (die BTM verstärkt durch Peter Holdener), präsentiert an der Stubete am See am 29./30. August 2020 Emmentaler Musig von 1832 bis 2000

Regionale Weltmusik

Eine musikalische Reise durch Gegenden und Zeiten

Von Stücken, deren Spuren sich in der Vergangenheit verlieren, bis zu solchen diesseits der Jahrtausendschwelle. Aus Regionen des Alpenraums: Engadin (durch das Österreichische beeinflusst), Wallis (aus dem Rhonetal) – aber auch aus dem Schmelztiegel der Städte: Tango, Fox und Musette.
Da sind Tonfolgen, Melodiefragmente in der Luft. Motive aus den verschiedensten musikalischen Kulturen verbinden sich in unserer Vorstellung – und ein Grundrhythmus, der dich nicht loslässt; ein ungerader Takt, beschwingt, drehend und gehend zugleich: so entstehen eigene Stücke.

Klang – Farben

Instrumente und Instrumentierungen prägen unsere Musik, machen sie unverwechselbar:
Schwyzerörgeli: Vermeintlich bekannt – sein silbriger Klang ruft wehmütig nach vergessener Einfachheit, vergangener Klarheit.
Halszither, Häxeschit und Gitarre: Jedes dieser Saiteninstrumente lebt seine eigene Gefühlswelt. Der harte, zwingende Klang des Häxeschits kontrastiert mit dem weicheren, wärmeren Klang der Halszither.
Blasinstrumente: Jubelnd erhebt sich die B-Klarinette, manchmal zweistimmig fanfarenhaft in Terzenlage; aufsässig übertrumpft die Es-Klarinette, stark doppelt die Alt nach – massiv-gravitätisch übernimmt die Bassklarinette die Führung. Dann mischt sich ja noch ein direkterer Ton ein, fast eine menschliche Stimme: das Saxophon – auch es in verschiedenen Ausführungen.
Geige: Ein schmelzender Walzer, dann wieder im harten rhythmischen Innerschwyzer Stil gefiedelt.
Singende Säge: Sphärische Klänge trotz spitzen Zähnen.

Traditionen werden gebrochen, Wurzeln jedoch respektiert. Hervortreten kann eine einzigartige Verschmelzung, in der gleichsam Klangfarben wie Klangkonturen erweitert sind.

 

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